Mauer der Klage

Mauer der Klage in der Pfarrkirche St. Benedikt

Die Passions- oder Fastenzeit ist in der christlichen Tradition eine Zeit der Einkehr, eine Zeit des Nachdenkens. Die Menschen, die in Jerusalem vor der Klagemauer beten, tun dies in einer langen Tradition. Viele Menschen besuchen täglich die Klagemauer, um zu beten. Manche kommen um zu danken, andere um zu bitten, wieder andere um zu klagen. Viele stecken aufgeschriebene Gebete oder Bitten in die Ritzen und Spalten der Mauer. Sie stellt ein Symbol für den ewigen, bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk dar.

v.l.n.r.: Clemens Driever, Christel Lullmann, Franz-Josef Stoke

Wenn während der Fastenzeit auch in unserer Sankt-Benedikt-Kirche eine „Mauer der Klage“ steht, so soll sie an diese Tradition anknüpfen und einladen nachzudenken und zu meditieren. Die Kirchenbesucher sind eingeladen, eine Sorge, einen Kummer, eine Klage, eine Bitte oder auch ein Dankgebet auf einem bereitliegenden Zettel zu notieren und diesen dann in eine der vielen Ritzen der „Klagemauer“ hineinzustecken. (Ihren Namen sollten Sie nicht auf den Zettel schreiben!)

Im Laufe der Fastenzeit werden so fast alle Ritzen mit vielfältigen Gebeten gefüllt. All diese Gebetszettel werden in der Osternacht mit in die Liturgie genommen und dann im Osterfeuer dem reinigenden und neumachenden Feuer übergeben.

Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrgemeinderat

Fotos: Pastor Mühlhäuser
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